Scope-Clock

Wenn von einer „Scope-Clock“ die Rede ist, meint man häufig das Anzeigen einer Uhr auf einer mehr oder weniger alten Oszilloskopröhre. Alternativ dazu gibt es auch „Scope-Clocks“, die auf (analogen) Oszilloskopen eine Uhr anzeigen.

Die bekannteste Scope-Clock dürfte der Bauvorschlag von Sascha Ittner sein, der auf der Röhrenbudenseite von Joachim Gittel veröffentlicht wurde.

Ich habe das Teil natürlich auch nachgebaut (mit der DG7-16) und natürlich hat es mich auch gereizt, andere Röhren an den Bauvorschlag anzupassen.

Ich denke, das ist gelungen und daher zeige ich hier zuerst die Anpassung an eine D18-141GH von Telefunken, die Jan Wüsten in seinem Angebot hat.

Scopeclock_D18-141_1

 

Der Anschluss der Röhre an die Scope-Clock Platine erfolgt, wie im unteren Bild ersichtlich.

D18-141GH_Anschlussplan

Es sind außerdem noch folgende Widerstände zu ändern:

R55 alt = 470k, neu = 150k

R54 alt = 82k, neu =470k

R53 alt = 20k, neu =10k

R52 (Poti) alt = 50k, neu = 100k

R51 (Poti) alt = 100k, neu = 250k

Die restlichen Werte passen.

 

Die o.g. Werte sind experimentell ermittelt und funktionieren mit der D18-141GH.

Natürlich kann ich für die Werte keine Garantie geben, weis aber, dass sie funktionieren.

Und immer daran denken, dass die verwendeten Spannungen sehr (!!!) ungesund sind!

 

 

5 Gedanken zu „Scope-Clock“

  1. Hallo !

    Ich versuche gerade , eine Scopeclock mit der D18-141 von Telefunken zu bauen. Der Bausatz funktioniert bereits gut mit einer anderen Röhre (DG7-31). Nun wollte ich die grössere Röhre nutzen. Wie muss ich die Röhre anschließen ? Gibt es einen Tipp , wie ich den Nachbeschleunigeranschluss anschließe ?
    Viele Grüße.

    Wolfgang

    1. Hallo Wolfgang,

      ich gehe davon aus, dass du ein Datenblatt der Röhre hast. Der Anschluss der Sockelkontakte sollte einfach und selbsterklärend sein. Wenn es dort Probleme gibt, kann ich gerne aushelfen.
      Beim Anschluss der Nachbeschleunigung konnte ich auf eine alte Anodenkappe aus der Bastelkiste zurückgreifen. Ggf. kriegt man den Anschluss auch mit einem Stück Draht hin, beachte aber immer, dass eine sehr gute Isolierung des Anschlusses nötig ist. Ich weis, wovon ich rede…
      Du musst außerdem beim Bausatz von Thiem (der, den es bei Jan wüsten gibt) noch ein paar Widerstände ändern.
      Ich habe folgende Werte geändert:
      R55 = 150k anstatt 470k
      R54 =470k anstatt 82k
      R53 =10k anstatt 20k
      R51 (Poti)=250k anstatt 100k

      Die Werte habe durch gezieltes Ausprobieren gewonnen, ich gebe natürlich keine Garantie.

      Noch ein wichtiger – weil schlechte Erfahrung gemacht – Tipp.
      Der Hochspannungskaskade für die Nachbeschleunigungsspannung fehlen die Ableitwiderstände. Du solltest unbedingt die vier Kondensatoren mit hochohmigen Widerständen überbrücken. Die Kondensatoren halten sehr lange eine sehr hohe Spannung und man kann sich erheblich wehtun.
      Ich habe jeweils jeden Kondensator mit je drei in Reihe geschalteten 1M Widerständen überbrückt.

      Ich hoffe, ich konnte dir weiterhelfen.
      Gruß
      Volker

      1. Hallo Volker !

        Danke für die Tipps. Die Ableitwiderstände habe ich bereits verbaut ! Habe keine Lust , bei derart hohen Spannungen live dabei zu sein. Die Tipps mit den Widerständen werde ich umsetzen – bisher zeigt die Röhre keinerlei Lebenszeichen ( ausser der glimmenden Röhrenheizung. Vielleicht kannst du mir ja bitte deine Sockelbelegung mal schicken , da kann ich vergleichen ! Problem des Hochspannungsanschlusses konnte ich noch nicht lösen . Habe einen Anschluss einer RFT Röhre , der aber leider nicht passt. Weisst du , ob Anschlüsse von aktuellen Röhrenfernsehern vllt. passen ?
        Meine Sockelbelegung ist
        CON3 – Röhre
        10 – 1 , 9-2 , 8-3 , 7-4 , 6-6 , 5-10 , 4-12 , 3 – 11 , 2-9 , 1 – 8

        Danke für deine Hilfe !

        Viele Grüße.

        Wolfgang

        1. Hallo Wolfgang,
          habe den Anschlussplan oben veröffentlicht. Damit funktioniert die Röhre.
          Ob der Anschluss eines (alten) Röhrenfernsehers passt, weis ich nicht, da ich es nicht ausprobieren kann.
          Gruß
          Volker

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